bear on tour nikko

BEAR ON TOUR – NIKKO

Nikko

Zwei Stunden außerhalb von Tokyo liegt Nikko und der Werbespruch dieses tolle Ortes ist: NIKKO is NIPPON. Es hat einige Zeit gedauert bis wir verstanden weshalb das so ist. Mit nur beschränktem WiFi und unserem ständigen umher-reisen blieb mir einfach keine Zeit für die nötige Research.

Asche auf mein Haupt, aber der Coach war nicht gut vorbereitet 🙂 So läuft das Leben eben ab-und-zu und dann muss man flexible sein 🙂

Warum also NIKKO? Wir hatten im Netz gelesen, dass es der Ort ist an dem man gewesen sein muss. Ein Sprichwort in Japan sagt:

Sage nicht “das ist herrlich” bevor Du in Nikko warst.

Ich liebe das!

Der Ort selbst ist wenig von ausländischen Touristen besucht, dafür aber von Horden japanischer Wanderreisenden. Das liegt daran, dass der Begründer des Modernen Japans hier seine Ruhestätte hat. Tokugawa Ieyasu, Gründer des berühmten Tokugwa shogunats, schloss während seiner Herrschaft die Tore Japans für den Rest der Welt und das blieb so für die folgenden 250 Jahre.

In Nikko selbst erfuhr ich, dass eine Serie aus einer Jugend, SHOGUN mit Richard Chamberlain, genau diese PEriode anspricht und wie es zum Ausschluss der Rest der Welt kam. Fantastisch!!!

Er war wahrlich kein bescheidener Mann und suchte diese Stätte als sein finalen Ruheplatz aus, damit Japan für immer auf diesen den Sternen geweihten Ort schauen kann, als sein Geburtsort und niemals vergesse wer er war. Ein fixer Stern, für all jene die in der Zukunft an ihrer Herkunft und dem Auftrag Nippons zweifeln.

Der Toshogu Shrine und das dazugehörige Yomeimon Gate, sind wahrlich eine herrlicher Anblick und suche seines gleichen in ganz Japan. Dieser Schrein ist auch bekannt für drei Dinge die jeder von uns kennt: die drei Affen (Sehe nichts Böses, sage nicht böses und höre nichts Böses), die schlafende Katze und der weinende Drache.

Ich weiß zwar nicht weshalb diese Teile, einer insgesamt super Tempelanlage Weltruhm erhielten, aber im Kontext vom Gesamtbild gab es viele weitere Dinge die genauso gut hätten Weltbekannt sein können.

Den Aufstieg zu Ieyasu seinem Grab, durch die grüne Wildnis mit Jahrunderten alten Bäumen, moosbewachsen und voll fröhlich, herrlich singender Vögel, war definitiv ein Highlight dieser Reise.

Am obersten Punkt angelangt versteht man ein wenig die Begeisterung und die Idee dieser Grabstätte gegenüber – ja, ein Fixstern in mitten einer bergigen von Urwald überzogenen grünen Landschaft das eine Land in Zeiten schwerer Entscheidungen Halt und Stärke geben sollte.

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