NAHRUNG – BENZIN ODER NICHT? TEIL 1

NAHRUNG – BENZIN ODER NICHT, DASS IST HIER DIE FRAGE

Du hast es bestimmt schon gelesen, gesehen oder gehört. Essen ist Benzin und dein Körper ist eine Maschine. Als ob dein Körper ein Sportwagen wäre, ein Ferrari.

stoffwechsel ankurbeln

Du musst also genug „tanken“ (sprich: essen) um dein Auto fahren zu können. Aber nicht mehr als in den Tank passt bitte, weil sonst dein Ferrari (sprich: Körper) FETT wird.

Außerdem musst Du das wirklich qualitativ hochstehende, Hoch-Oktan und teuere Benzin kaufen. Du willst doch nicht das dein Ferrari sich verschluckt und auf halber Strecke stehenbleibt, oder?

Um Dinge einfach zu halten und zu veranschaulichen habe ich mich dieser Metapher auch schon bedient, aber wenn ich Dir die gesamte Geschichte erzählen will muss ich „eigentlich“ (nicht mein Lieblingswort wie ihr wisst) mehr erzählen.

Nahrung ist mehr als „Benzin“ oder „Energie“ oder „Kalorien“

Wenn wir unser Essen ein wenig genauer betrachten in Bezug auf seine physiologischen Effekt auf den Körper, also den Fokus auf „Energie“ und „Kalorien“ legen, ist das nur die halbe Wahrheit.

Es stimmt, dass Makronährstoffe (Eiweiss, Kohlenhydrate und Fette) in unserer Nahrung „Energie“ oder „Kalorien“ haben oder noch genauer „Chemische Verbindungen, welche wenn aufgespalten genutzt werden um ATP zu kreieren“.

ABER Nahrung ist auch voll von Mikronährstoffen, Phytochemikalien, Zoochemikalien, Wasser und viel mehr.

Mikrosnährstoffe

Vergleiche es mit einer Fussballmannschaft. Messie ist zwar der Superstar, aber alleine kann er auch nicht gegen 11 Mann spielen.

Tja, Sie geben noch nicht einmal wirklich „Energie = Benzin“ ab. Jedoch sorgen ihre dynamischen Interaktionen für den nötigen Funken, welcher absolut kritisch für Energie, Leistung, Laune und optimale langanhaltende Gesundheit ist. In anderen Worten würde es ohne sie kein Team geben.

Jetzt siehst Du bereits, wo der Vergleich mit dem „Benzin“ ein wenig hinterher hinkt.

Mikronährstoffe: Vitamine und Mineralien

Vitamine und Mineralien müssen in unserer Ernährung vorhanden sein, da ohne diese unser Körper nicht funktionsfähig ist.

Hier einige Beispiele:

Kalzium hilft

  • Knochen zu bauen
  • Blut beim gerinnen
  • Blutdruck zu regulieren
  • Muskeln und Herz am pumpen zu bleiben
  • Zellenkommunikation aufrechtzuhalten

Magnesium, spielt eine vitale Rolle in über 300 Enzymsystemen und hilft

  • Eiweiss zu synthetisieren
  • Bei Muskel- und Nervfunktionen
  • Blutzucker zu kontrollieren
  • Blutdruck zu regulieren
  • Energie zu produzieren
  • Transport von anderen Mineralien

Folate (Vitamin B9) hilft

  • Nahrung in Energie umzuwandeln
  • Dem Gehirn und Nervensystem zu funktionieren
  • Gewebe wächst
  • Rote Blutkörperchen generiert werden

Unterm Strich ist nur wichtig, dass keine dieser Nährstoffe „Benzin“ zur Verfügung stellt. Demnach hinkt die ganze „Nahrung als Benzin“ Geschichte wieder, weil es diesen Aspekt komplett ausklammert.

Unterversorgung Vitamine

Dies könnte ein Grund sein, warum Vitamin- und Mineraliendefizite überhaupt so oft vorkommen. Wenn Nahrung nur als Benzin gesehen wird, kann man vergessen, dass es auch noch andere Gründe gibt, weshalb wir essen.

Sobald deinem Körper die Hauptvitamine und Mineralien fehlen funktioniert er nicht richtig und Du fühlst dich schlecht und wirst krank.

Das ist die Wahrheit unabhängig wie viel „Benzin“ in deinem „Ferrari“ ist.

VORSCHAU:
In Teil 2 lernen wir alles über Phytochemikalien und Zoochemikalien
In Teil 3 erfährst Du dann, was Nahrung ist oder sein sollte.

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Quelle:

No, food is NOT fuel. (And, thankfully, you’re not a Ferrari) by John Berardi, Brian St. Pierre, and Krista Scott-Dixon

 

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