Bear on Tour_kyoto Nara Osaka.

Bear on Tour – Kyoto, Osaka und Nara

Drei Städte hat der Bär mittlerweile durchstöbert: Kyoto, Osaka, Nara und in keiner gibt es jetzt wahrscheinlich noch Dumplings 🙂

Während ich mit über 350 km/h durch Japan brettere in einem der berühmten Shinkansen oder Bullet Trains, lasse ich die vergangenen 5 Tage Revue passieren. Nicht ganz so schnell wie die Landschaft an meinem Fenster vorbeifliegt, weil wir ja ZEN sein wollen in Japan 🙂

Kyoto

Kyoto war einst die Hauptstadt von Japan (über 1000 Jahre!!!) und beeindruckt mit seinen Tempeln und dem Schloss mächtig. Tatsächlich zählt Kyoto 25 UNESCO Weltkulturerben ihr Eigen und kann wahrlich stolz auf ihre Geschichte sein. Geishas sind auch ein riesiges Phänomen in Kyoto und das ist nicht ohne Grund und wird nicht lange unerkannt bleiben, da es wahrscheinlich kein Ort in Japan gibt, wo es mehr von Ihnen auf einem m2 gibt als hier.

Osaka

Osaka ist die drittgrösste Stadt in ihrer Grösse und Vielfalt ein wahres Juwel. Das werden zwar viele bestreiten, aber es ist mein Bericht und so empfinde ich das 🙂 Besonders aufgefallen ist mir, wie saubere eine Stadt sein kann, auch wenn sich so viele Menschen aufeinander stapeln. Wundervoll, beeindruckend und weiter so. Es ist quasi unmöglich alles zu sehen oder zu erleben in so einer kurzen Zeit. Deshalb möchte ich Dich ist einigen Bildern auf das einstimmen, was der Bär on Tour alles gesehen hat.

Nara

Nara – war für mich bisher ein riesiges Highlight und das liegt nicht nur daran das #bambi und #bär ein super Bild abgeben, sondern auch an den beeindruckenden Tempelbaute die hier zu finden sind. Na.ra verehrt das Reh als heilig und demnach sind grosse Teile der Stadt mit diesen friedlichen Tierchen besiedelt. Obacht, zwei Dinge sind sehr wichtig im Umgang mit diesen friedlichen Gesellen

1. Schau nach unten sie hinterlassen überall kleine Geschenke, die nicht freundlich riehen an den Schuhen
2. Fütterst Du ihnen Crackers (die gibt es dort überall zu kaufen) solltest Du Dich vor dem Füttern vor Ihnen verneigen und sie werden dies auch tun.

Ok, ich kann ja Judo und verneigen ist mir ja in den Rücken übergegangen, aber diese “heiligen” Rehe hielten Recht wenig davon LOL

Jetzt zu den Dingen die mir besonders aufgefallen sind und ich gerne mit Dir teilen möchte. Bitte verstehe, dass dies meine persönlichen Eindrücke sind und demnach keine allgemeingültigen Gesetze die für jeden und alles gelten müssen und sollen.

  1. Ich habe keine Probleme, mich mit English oder Hand und Fuss, zu verständigen, obgleich was mir jeder erzählt hat. Mama Bär meint ja, das sei ein spezielles Talent, ich persönlich denke das aber nicht. Ich bringe nur sehr viel Fantasie, Geduld und Mut mit mich richtig zum Affen zu machen, um an die Information zu kommen die ich brauche.
  2. Es ist nicht sehr schwer sich nach kurzer Zeit zurecht zu finden, da bisher jede Stadt hervorragend auf alle Touristen eingestellt war und demnach alles perfekt ausgeschildert ist oder zumindest ein Wifi Hotspot in der Nähe wo man sich dann schlau machen kann. Sehr schön!
  3. Das ist jetzt für mich sonderbar, aber in der Vergangenheit bereits mit meinem Koreanischen Mitbewohner passiert. Man wäscht sich hier die Hände ohne Seife. Gehst Du auf die Toilette wirst Du dort eine High-Tech Maschine finden, aber nach Seife beim Hände waschen suchst Du vergebens. Naja, 95% der Zeit war das bisher so. Ja, auch im Restaurant konnten wir einmal in die Küche schauen und dort wurde alles mit der Hand gespült, aber halt ohne Seife. Das hat, wie bereits erwähnt, mein Mitbewohner genau so gehandhabt. Ich dachte halt einfach nur, das war bei ihm in Korea zu Hause so. Wenn man bedenkt, wie sauber hier alles ist und die Menschen sich mit Mundschutz rüsten um sich Gegenseitig nicht anzustecken bei Schnupfen, verwundert dieser Fakt bisher am Meisten.
  4. Ich sehe überwiegend schlanke Menschen. Es ist ja immerhin ein Fitness und Lifestyle Blog also wollte ich das erwähnen. Woran das liege kann? Ich sehe alle in einem riesen Tempo laufen, Fahrrdfahren oder Rennen. Stets sind Sie in Bewegung und kaum einmal Still.
  5. Beim Essen hab ich Sie bisher nur Schlingen sehen, das muss aber nichts bedeuten, und ist bestimmt nicht representative für ein ganzes Volk. Wenn ich bedenke wie viel Zeit man sich für eine Tee-Zeremonie nimmt, könnte ich auch immer nur am falschen Ort gegessen haben.
  6. Es ist eine sehr strukturierte und geplante Gesellschaft. Von Pfeilen auf dem Boden, über Ansagen wie man wo zu stehen hat bis hin zu den Symbolen und Zeichen, die alle mahnt, bloss nicht aus der Reihe zu tanzen. Das hat etwas beruhigendes, aber auf der anderen Seite, sind wir einfach nicht konstituiert, ständig alles gesagt und aufgemalt zu bekommen. Hier scheint das jedoch zu funktionieren, sehr sehr lange schon und Kultur ist ja bekanntlich nicht austauschbar.

Fitness: in den Tagen sind wir ca. 60Km gelaufen. Ja, der Bär läuft so ziemlich überall hin, damit er nicht ganz so viel Winterspeck ansetzt, dass er danach 5 Monate reduziert essen muss 🙂

Food: Ich esse und probiere alles was ich in die Tatzen bekomme. Weshalb könnt ihr im alten Artikel lesen, aber für den Moment möchte ich die gesamte Situation einfach voll “auskosten” 🙂

Fasting: Es ist sehr beeindruckend zu sehen, wie agil und Fit ältere Menscchhen hier noch sind. Überall sind sie am wandern oder arbeiten noch. Das muss etwas mit dem Essen zu tun haben und womöglich mit dem Lifestyle. Das hört sich jetzt offensichtlich an und das ist es vielleicht auch – FOOD FOR THOUGHT

Bis bald aus aus Hiroshima

Coach – Bär on Tour

Ich hör Dir zu