Bringt Joggen Bauchmuskeln?

EURE ERFOLGE – BJÖRN, ZÜRICH – TEIL 1

Björn, Zürich

Nachdem mein schlechtes Gewissen Al gegenüber so langsam grössere Züge annimmt, schreib ich auch mal nieder, wie „intermittent fasting“ / Leangains und somit eigentlich Al mich und mein Leben verändert haben.

Um es gleich vorweg zu nehmen, ich bin kein Kunde bei Al, hatte aber das Glück ihn vor 2 Jahren privat kennen zu lernen. Daher werde ich hier nicht darüber schreiben, wie Al einen Kunden betreut und was für ein starker Typ er ist. Nein, ich werde mich hier egoistisch mal nur auf mich und meine Sicht auf „intermittent fasting“ fokussieren.

Mein Weg zu meinem jetzigen “Ich” war lang, aber keine Angst, ich fange jetzt nicht im Kindergarten an. Aber da wir hier über einen Zeitraum von knapp 2 Jahren reden, unterteile ich meine „Reise“ mal eben in 3 Kapitel.

Kapitel 1: „Damn it, Digger….du bist fett geworden….“

Tja, die Überschrift dieses Kapitels sagt eigentlich schon alles und da ich als Ingenieur gerne mit harten Fakten um mich werfe, reden wir hier von „worst case“ 99 kg auf 1.84 m. Nicht dass ihr denkt, ich hätte keinen Sport getrieben. Es war wohl ein wenig blauäugig zu denken, dass man mit ein bis zweimal Joggen die Kalorien abarbeiten kann, die man in der Woche in sich hinein stopft.

Eines Abends hatte ich das Glück, dass Al bei uns zu Besuch war und mir von „intermittent fasting“ erzählte und wie es sein Leben und Körper veränderte. Ich verfiel danach nicht sofort in Aktionismus, doch das Thema liess mich nicht los. Also schloss ich eines Abends, als ich wohl den Titel des Kapitels im Kopf hatte ;-), einen Pakt mit mir selbst, es zu probieren.

Krafttraining und Fitnessstudios waren damals nicht so mein Ding, aber wer mich kennt, weiss, dass ich keine halben Sachen mache. Also sagte ich mir, du magst joggen und wolltest irgendwann mal einen Marathon laufen also fing ich somit mit einem netten Trainingsplan an. Mit dem Fokus, den Strongman Run in Thun „gut“ zu schaffen und dann den Schritt Richtung 42 Kilometer zu machen. Laufband Hamsterrad

In Bezug auf die Ernährung war es schon eine Umstellung, aber ich lernte von Tag zu Tag mehr, meine Makros zu beherrschen. Wie empfohlen, suchte ich mir Schritt für Schritt Lebensmittel und Mahlzeiten aus, die zu den Makros passten und nach ein paar Wochen hatte ich mich an die neue Lebensweise gewöhnt.

Die Erfolge blieben nicht aus und als Resumé für diesen Zeitraum (grob ein Jahr) kann ich mit ein bisschen Stolz einen Gewichtsverlust von 18kg, 2 Marathons (3:24 und 3:11) und 2 Strongman Läufe mit sehr guten Ergebnissen vorweisen.

So schön sich die Fakten lesen, muss ich aber Folgendes zugeben. Ich war zwar bei einem schönen Gewicht von 81 – 82kg angelangt, doch der Gewichtsverlust ging aufgrund des Lauftraining auch mit einem Verlust an Muskelmasse – vor allem im Bereich der Oberkörpers und der Schultern – einher.

Bild Report

Zusätzlich hatte auch der letzte Marathon ein paar Tage später seinen Tribut gefordert und ich musste für ein paar Tage das Bett hüten. So gesund war mein jetziger Lebensstil wohl auch nicht und das Marathontraining mit 60-70 km in der Woche haben auch einen grossen Anteil meiner knappen Freizeit geraubt, was ja auch nicht das Ziel war.

Also war es wieder mal Zeit, in sich zu gehen.

Kapitel 2: “Digger, you need to get strong again…do some pull ups.”

Fitnessstudios waren immer noch nicht mein Ding, aber ich wollte wieder Kraft bekommen, also schraubte ich mein Lauftraining auf ein Minimum zurück und begann zu Hause mit Bodyweight und Freihanteltraining (leider mit begrenztem Gewicht aufgrund nicht-vorhandener Hardware).

Klimmzug

Da ich immer noch dachte, dass der Puls auch manchmal richtig hoch gehen muss, war „HIIT Training“ so ziemlich mein Ding. Und wieder blieben die Erfolge nicht aus. Das Gewicht hielt ich konstant (Body Recomp) und ich merkte schnell, wie die Klimmzüge mehr und mein Körper langsam wieder in Richtung der Schultern breiter wurde und nicht in Richtung des Bauches ;-).

Doch nach gut einem halben Jahr merkte ich, dass sich eine gewisse Stagnation breit machte, der Körper veränderte sich langsamer, die Übungen wurde nicht einfacher, der immer noch vorhandene Bauch wurde auch nicht kleiner.

Also wurde es wieder Zeit in sich zu gehen und etwas anzupassen.

Nächste Woche gibt es den zweiten Teil von Björn. Dort wird er Dir erzählen, wie er zum Krafttraining gefunden hat und was er davon hält. Die Frage ist. bleibt er dabei oder wechselt er zurück zu den Turnschuhen? Stay tuned…

UPDATE: Teil 2 findest du hier.

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